Der Wilhelmschacht
Der Wilhelmschacht, der von der Zeche Mathilde in Ibbenbüren Dickenberg aus befahren wurde, war bis unterhalb der 2. Sohle auf 231m geteuft.
Von hier aus fuhren die Kumpels zu den Flözen Dickenberg, Buchholz und Glücksburg ein.
Die Zeche Mathilde wurde 1921 als größte Pachtgrube im Ibbenbürener Steinkohlerevier gegründet. Die Preussag (Westfeld) übernahm 1945 die Zeche mit dem zugehörigen Wilhelmschacht.
Im Jahr 1979 erfolgte die Stilllegung des Ibbenbürener Westfelds. Damit war auch die Zeit der Zeche Mathilde mitsamt dem Wilhelmschacht abgelaufen. Der Förderturm wurde 1984 demontiert, seitdem schlummert diese Industrieruine vor sich hin...
Wir haben für Euch die Reste der Anlage besucht.















































Bushaltestelle mit bedeutendem Namen
Eingangsbereich der Zeche Mathilde
Direkt daneben - Das Ziel unserer Exkursion
Das Schild hat heute keine Bedeutung mehr.
Rückansicht des Gebäudes - Blick auf die Hauptkaue
Rolltore an der Rückseite der Wäschekaue
Wieder Vorne - Eingangsbereich und Zufahrt zur Werkstatt
Die Panoramafenster der Werkstatt
Nordansicht der Kaue
Westansicht der Verbindung der Kauen
Noch einmal die Hauptkaue - Blick aus Südwest
Hier stand früher das Fördergerüst
In der großen Kaue - an den Decken die Rollen für die Körbe.
Ein QTVR der Kaue findest Du hier (klick).
Die Dachkonstruktion von oben.
Ein Blick auf die unzähligen Rollen unter der Decke.
Der Wartungsgang für die Korbkonstruktion unter der Decke
Steigleiter
Die Mischamatur in der Waschkaue
Mischamatur im Detail
Kettenzüge unter der Decke
Die Duschen in der Kaue
Seifenhalterungen
Korridor zwischen Kauen und Büroräumen
Der Blick in die andere Richtung
Einer der beiden Abluftventilatoren für den Umkleideraum
“Abluftventilator-Umkleideraum
Q=6500 m³/h, stat. Pressung 20 m/m WS”
Der zweite Abluftventilator
Blick in den Belüftungsschacht
Rollen für Körbe in der Steigerkaue
Ein weiterer Verbindungsgang im Gebäude der Zeche Mathilde
Toilettenraum - auch hier haben Vandalen zugeschlagen
Aufenthaltsraum
Die Heizungsanlage für die Büroräume
Zerstörungswut in einem Büroraum
In der Werkstatt befand sich im Februar 2004 noch ein eingebautes Büro...
Im April 2004 fanden wir es abgebrannt vor. Nach weiterer Recherche erfuhren wir auf der Internetseite der Feuerwehr Ibbenbüren, dass der Brand am 23. März 2004 gegen 18:45 ausbrach.
Zu diesem Einsatz der Feuerwehr Ibbenbüren gibt es eine eigene Internetseite (klick). Die Feuerwehr Ibbenbüren geht von Brandstiftung aus.
Werkstatt
Ein Blick aus der Werkstatt in Richtung Nordwest.
Reste der Stromversorgung...
...ein Verteilerkasten...
...und ein Sicherungskasten.
Das ganze Gebäude wird durchzogen von Schächten und Gängen, die einerseits der Belüftung der Kauen dienten, andererseits aber auch alle Merkmale von Wetterschächten (Wettertüren, es wettert...) aufweisen.
Wetterschacht
Lichtspiele unter Tage
Lichtspiele Teil 2
Nach zwei Stunden verlassen wir das Gelände der Zeche Mathilde mit Wilhelmschacht auf dem Weg über den wir kamen wieder.
Glücklich und zufrieden geht es dann wieder nach Hause
Wie bereits erwähnt - von diesem Objekt, genauer gesagt von der Kaue, gibt es ein QTVR, dieses findet Ihr hier (klick).
ACHTUNG: Industriebrachen weisen viele verschiedene Gefahren auf: spitze Eisen, einsturzgefährdete Gebäudeteile, Scherben, Löcher im Boden, ölverschmierte Leitern und vieles mehr!
Die Einbauten sind teilweise einsturzgefährdet, ohne gutes Geleucht tritt man schnell in unangenehme Fallen wie Eisennägel, oder man stößt sich an den Einbauten. Die Wetterschächte sind nur mit Holzbalken abgestützt, die sehr alt sind. Eine unvorsichtige Bewegung...
Eine Nachahmung der gezeigten Exkursion ist nicht zu empfehlen!
Exkursionen und Fotos aus Februar und April 2004
