Zwischenwerk VIIIb
Das Zwischenwerk VIIIb in Köln-Rodenkirchen beherbergte die Kehlkaserne beziehungsweise deren Truppen. Das Fort, das heute regelmäßig besichtigt werden kann ist eigentlich in einem baulich sehr schlechten Zustand. Mehr als die Hälfte der Anlage ist heute nicht mehr zu betreten, da sie teilweise durch die Schleifung von 1926, beruhend auf dem “Versailler Vertrag”, eingestürzt ist. Die CRIFA hatte und hat immer wieder Probleme mit dem Grundwasser, das die Gebäudesubstanz doch stark beschädigt. Trotzdem ist es gelungen, hier ein imposantes Bauwerk der kaiserlichen Stadtbefestigung teilweise freizulegen und einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Mittlerweile gehen die Arbeiten am zwischen 1876 und 1878 errichteten Zwischenwerk VIIIb ins Detail. So wurde nicht nur die Zugbrücke wieder hergerichtet, die so die einzige funktionstüchtige Zugbrücke innerhalb der alten Stadtbefestigung Köln darstellt, auch ein alter Brunnen wurde nach langem Studium der originalen Baupläne lokalisiert und freigelegt.
Wir möchten Euch hier nun einige Fotoeindrücke von dem Hochwallfort “Typ Biehler” zeigen, die wir am “Tag der offenen Forts 2004” eingefangen haben.
Das Zwischenwerk ist regelmäßig zu besichtigen. Infos unter http://www.crifa.de/zww8b/museum.php3.
Der Eingangsbereich vom Zwischenwerk VIIIb. Im Vordergrund die “Alte Armee” mit Gesinde. Durch das Tor gelangt man in das Innere über die Zugbrücke.
Die Pulverkammer im Zwischenwerk VIIIb - man beachte rechts im Bild die kleine Öffnung...
....diese kleine Öffnung führt zu einem Verbindungsgang, der in die nicht zugänglichen Teile im Zwischenwerk VIIIb führt.
Die Alte Armee hatte beim Tag der offenen Forts 2004 in den Räumlichkeiten der Kehlkaserne ihr originalgetreues Lager aufgeschlagen.
Blick durch die Wache auf die Innenseite der noch erhaltenen Kehlkaponiere, die der Verteidigung des Eingangsbereiches diente.
Der freigelegte Brunnenschacht im Zwischenwerk VIIIb.
Die Torwache in feldgrauer Uniformierung von 1914, gestellt von der “Alten Armee”.
Vorführung der Uniformen und der Ausrüstung der preußischen Soldaten aus der Zeit zwischen 1914 bis 1918.
Grammophon, Stabhandgranate und Munitionskiste. Die Soldaten der “Alten Armee” hatten an alles gedacht...
Tag der offenen Forts 2004 - 16.10.2004
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