Luftschutzstollen an der Elsa-Brandström-Strasse
Die größten Bunker, die der Lüner Bevölkerung zur Verfügung standen, waren die Luftschutzstollen der Zechen Achenbach Schacht 1/2, Preußen 1 und der Stollen unter der Zechenhalde der Zeche Viktoria.
Jeder dieser Stollen war für rund 3000 Personen vorgesehen.
Die Bergleute arbeiteten in ihrer Freizeit, während die Zeche das Material zur Verfügung stellte. Es wurden bis zu 150 Meter lange Tunnel gegraben, der Abraum wurde mit Schubkarren abgefahren. Wie stark die Einschränkungen für die Bevölkerung waren, wird daran deutlich, dass viele denen der Weg zum Stollen zu weit war, zeitweilig in Holzbaracken an der Steinhalde wohnten. Um so den Stollen schneller erreichen zu können. (Quelle: http://fsg.un.in.hagen.de/projekte/einstein/projekte01-02/bunker.html)
Das Wissen der Bergleute im Stollenbau war dabei natürlich von großem Nutzen. So entstanden Hangstollen, die angeblich sogar direkten Treffern standgehalten haben.
Wir stellen Euch nun den Luftschutzstollen der Zeche Achenbach vor.
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Auf der Rückseite der Abraumhalde der Zeche Achenbach in Brambauer findet man diese betonierte Rückwand. Ob auch sie zu dem Stollen gehörte ist fraglich.
An der Südseite, am Westeingang fehlen einige Steine des zugemauerten Eingangsbereiches. Wie eng der Durchschlupf ist, kann man auf dem Bild gut sehen.
Im Inneren bietet sich folgendes Bild:
Auf der linken Seite der heute massiv vermauerte Zugang zum Luftschutzstollen
An ihm haben sich schon einige Vandalen probiert, doch ohne schweres Gerät ist er nicht aufzuwältigen.
Rechts im Bild der zweite (vermauerte) Zugang zum Weststollen
Zum Abschluss dieses Berichtes gibt es noch ein QTVR (interaktives Panorama) der beiden Haupteingänge. Klick einfach auf das Bild unten...
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Dezember 2003
