Doppelgruppenunterstand mit angehängtem Kampfraum

Dieser Regelbau Typ 11 wurde 1938 erbaut.
Dieser Bunker hat eine Wand- und Deckenstärke von jeweils 1,5 Meter. Insgesamt wurden 380 m³ Beton benötigt.

Die Bewaffnung war eine MG 34mm, die Besatzung bestand aus 27 Mann.
Die Maße des Bunkers:
8,8 x 16,1 Meter

Die Ein- beziehungsweise Ausgangsbereiche führten zu den beiden Gasschleusen, die den Zugang zu den innenliegenden zwei Haupträumen ermöglichten.

Die beiden innenliegenden Bereitschaftsräume boten Platz für 12 beziehungsweise 15 Betten, deren Befestigungen auf dem rechten Bild noch zu sehen sind.
Der Bunker hatte außerdem noch eine vorgezogene Flankierungsanlage. In diesem Raum war auch der Notausgang untergebracht.

Hier ein der Teil der im Bunker vorhanden Be- und Entlüftungsanlage. Auf dem Bild ist noch das Wort “Entlüftung” zu entziffern.

Der angehängte Kampfraum hat eine frontale Maulscharte und Betonsockel mit flankierender Gewehrscharte.

Der MG-Betonsockel.

Rechts auf dem Bild sieht man die flankierende Gewehrscharte.
Die Bunkergruppen besetzten Anfang Februar 1945 Reste der 272. Volksgrenadierdivision, die am 5. Februar von Einheiten der 78. US-Infantry Division überrannt wurden.

Einst Werkzeug des Krieges,
heute Mahnung zum Frieden...
[Inschrift am Bunkermuseum Katzenkopf/Irrel]
[Quelle (außer Fotos):
“Der Westwall von Kleve bis Basel” Auf den Spuren deutscher Geschichte, Ein Tourenplaner; Dieter Robert Bettinger, Hans-Josef Hansen, Daniel Lois;
Verlag Podzun - Pallas; ISBN: 3-7909-0754-5; 2002]
