Auf dieser Seite wollen wir Euch den Regelbau 10a näher bringen. Hier anhand des Regelbaus 10a auf dem Burgberg (ohne Kampfraum) und den beiden spiegelbildlich gebauten Regelbauten 10a in Kerschenbach.
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Einige der Bilder wurden von uns spiegebildlich gedreht, um sie mit dem Grundriss in Einklang zu bringen, Ihr erkennt dies am spiegelverkehrten Copyrightvermerk im Bild.

[Grundriss aus: “Der Westwall von Kleve bis Basel” Auf den Spuren deutscher Geschichte; ISBN: 3-7909-0754-5; 2002]
Im angehängten Kampfraum:
Im Bild sieht man den Betonschießtisch, auf dem eine Schartenlafette O8 befestigt war.



Im angehängten Kampfraum:
Vom Eingangsbereich aus musste man um die Splitterschutz- Druckschutzwände herumgehen, um zu den Scharten in diesem Westwallbunker zu gelangen.
Im angehängten Kampfraum:
Der zweite Betonschießtisch im Bunker mit dem Stellungsnamen V2a.
Im Bereitschaftsraum:
In der Schleuse des Hauptbunkers befindet sich der Flansch für den Rauchabzug.
Leider nur noch zu erahnen: “Rauchentwicklung am Tage vermeiden!”
Die Gewehrscharte, die den Eingangsbereich sicherte. Der Regelbau 10a besaß keine flankierende, sondern eine zurückgezogene Schutzscharte.
Der Anschluss an das Festungskabelschaltnetz fand an dieser Stelle statt, hierüber wurde auch die Stromversorgung sichergestellt. Inschrift: “Kabel”
Eine der Aufhängungen der aufklappbaren Feldbetten im Bereitschaftsraum für die 14 Mann Besatzung im Regelbau 10a.
Das Lüftungsrohr. Hier stand der handbedienbare Heereseinheitslüfter. An den Holzplanken, die man im Bild senkrecht verlaufen sieht, wurden Haken, Bettbefestigungen und andere Dinge befestigt. Die Planken wurden bereits beim Bau eingegossen, da es später zur damaligen Zeit nicht mehr möglich war, etwas in den Betonwänden zu befestigen.
An dieser Stelle führte das Sprachrohr als einzige Kommunikationsmöglichkeit vom Bereitschaftsraum in den Kampfraum.
Überblick über einen der beiden Bereitschaftsräume aus westlicher Richtung - rechts im Bild der Eingang, vorne und hinten die charakteristischen Holzplanken.
Oben rechts in der Ecke erahnt man den Anschlussflansch für das Ofenrohr (siehe Nr. 6).
Das selbe, nur andersrum! ;-)
Der Blick in östlicher Richtung. unten links der Kabelanschluss. (Gehe vier Felder zurück!!!)
Maulstück für das Ofenrohr, das von hier durch die Schleuse den Bunker verließ.
Bunkernummer: V2b
Wer erkennt den Rest der Beschriftung?
Durchblick durch den 90cm niedrigen Schleusenbereich in Kerschenbach - hier wurden Panzertüren und Panzerzargen entfernt.
Beim Durchblick auf dem Burgberg stellt man fest, dass hier die Panzerzargen verblieben sind.
Der rechte Eingangsbereich mit Panzergitter und Gewehrscharte am Burgberg.
Der linke Eingangsbereich mit Scharte und Steigeisen auf das Bunkerdach in Kerschenbach.
Rechter Eingang und überhöht angebauter Kampfraum. man erkennt hier, dass die Überdeckung des Kampfraumes relativ zum Bereitschaftsraum weniger massiv war.
Der Blick vom Kampfraum auf der rechten Seite der Bunkerfront entlang.
Beschriftung an der Panzerzarge: “Stadt....”
Wer weiß mehr?
Die verhältnisse in Kerschenbach ließen es nicht zu eine Gesamtansicht der Bunker zu fotografieren, hier muss nun also der Regelbau 10a vom Burgberg herhalten, dieser besitzt allerdings keinen angehängten Kampfraum.
Fotos aus April und August 2004
